“Zukunftsweisende Stadtplanung und Flächennutzung für Jung und Alt: Stadt der kurzen Wege verwirklichen, Flächenverbrauch stoppen!”

Quelle: flickr, Qtea, cc: by

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Städte dürfen nicht wachsen, indem sie sich flächenmäßig immer weiter ausdehnen, damit Fläche zerschneiden, versiegeln, zu mehr unnötigem Verkehr beitragen, Lebensraum von Pflanzen und Tieren zerstören – Städte sollten wachsen, indem sie sich zu attraktivem Lebensraum entwickeln, der allen Menschen zugute kommt.

Die GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg setzt sich für eine stärkere Berücksichtigung des Konzeptes “Stadt der kurzen Wege” in der Stadtplanung ein, das die soziale und funktionale Heterogenität der Stadtteile zum Ziel hat.

Der Grundgedanke dabei ist, dass sich vieles vom Laden, Büro, Cafes, Wohnungen, kulturellen Einrichtungen, Sportstätten über Arztpraxen, Apotheken und Beratungsstellen in räumlicher Nähe und leichter Erreichbarkeit zueinander befindet und lebendige, bunt gemischte Stadtquatiere entstehen.

Die “Stadt der kurzen Wege” ist klima- und umweltfreundlich und trägt außerdem dazu bei, Segregation und die Bildung von Problemvierteln zu vermeiden, und wirkt damit integrativ und lässt auch gerade Kinder und Jugendliche nicht in schwierigen, trostlosen Stadtteilen aufwachsen.

Sie lässt ein „Wir-Gefühl” entstehen, wirkt der Isolation der Großstädte entgegen und fördert bürgerInnenschaftliches Engagement. Die “Stadt der kurzen Wege” hat Vorteile für alle Generationen:

von leichterer Erreichbarkeit profitieren ältere und jüngere Menschen, von attraktiven Plätzen und Straßen, wo nicht der Verkehr, sondern der Mensch Vorfahrt hat, haben Kinder und Jugendliche einen Vorteil.

So treffen alle möglichen Menschen unterschiedlichster Gruppen und Alters zusammen – das trägt zu Verständnis und Toleranz untereinander bei.

Die GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg fordert auch ein stärkeres und effizienteres Vorgehen gegen den Flächenverbrauch, dessen stetiges Anwachsen ein erschreckendes Ausmaß erreicht hat und wichtige Naturflächen verdrängt, versiegelt und zerschneidet und Lebensräume von Tieren und Pflanzen zerstört – so geht auch attraktiver Erholungsraum für Jung und Alt unwiederbringlich verloren.

Stattdessen sollen nach Meinung der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg vielmehr innerstädtische Brachflächen genutzt werden, auch das ist ein Bestandteil des Konzeptes der „Stadt der kurzen Wege”.

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